Ich brauche ein größeres Druckbett!

Heute war es soweit, ich habe die äußeren Grenzen erreicht. Das ging so weit, dass ich sogar die Firmware meines Druckers (Marlin) anpassen musste, um die letzten Millimeter nutzbar zu machen.

Jetzt druckt er gerade den Frame eines 190mm Multikopters, für den ich ein paar Elektronikreste im Keller zusammen gekramt habe.

Das Material ist PETG von Extrudr.eu. Meine Versuche mit PLA habe ich aufgegeben, das verstopft mir immer nur die Heatbreak, wenn ein paar Retracts nötig sind :/

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Antennentracker (2)

Hier gibt es ebenfalls Fortschritt zu berichten.

Es stellte sich im Betrieb der Bodenstation heraus, dass der Tracker üble Abweichung in der Richtung hatte, in die er zeigte. Der Fehler lag bei bis zu 90° gegenüber der Soll-Richtung. Schnell war klar, dass das ein Problem mit dem elektronischen Kompass im Drehturm sein musste. Dieser schien nicht nur das Erdmagnetfeld, sondern auch irgendein anderes Feld zu messen….

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FPV-Backpack

Ich habe eine ganze Menge Flugmodelle, die nicht speziell für den FPV-Flug aufgebaut wurden, die ich aber vielleicht hin und wieder doch gerne mal aus Pilotensicht fliegen möchte.

Aus dem Grund habe ich einen FPV-Rucksack entworfen, ein All-in-One-FPV-Backpack, das sich einfach auf das jeweilige Flugzeug schnallen lässt und alles beinhaltet, was die geneigte FPV-Pilotin so braucht 🙂

  • PZ0420m 600tvl-Kamera
  • natürlich ein Videosender, in diesem Fall ein Eigenbau mit 5,8Ghz-Modul von Boscam
  • ein Micro-MinimOSD zur Anzeige der Versorgungsspannung und der GPS-Koordinaten
  • dazu natürlich ein schlankes GPS-Empfängermodul
  • ein Arduino Pro Mini, welcher ebenfalls am GPS hängt und die NMEA-Daten in SmartPort-Telemetriedaten übersetzt, damit ich diese an meine FrSky-Fernsteuerung am Boden senden und von dort an den Antennentracker weitergeben kann
  • ein kleiner DC/DC-Wandler, der die übrigen Komponenten aus dem 2S-6S Flugakku mit 5V versorgt

Das Gehäuse habe ich nach eigenem Entwurf gedruckt, da alles, was ich fertig im Netz gefunden hatte, nicht zu meinen Bedürfnissen passte und recht häufig durch eine nicht besonders aerodynamische Form auffiel. Wer es nachbauen möchte, hier findet ihr die STL-Files: http://www.thingiverse.com/thing:1387240

Der erste Flug damit fand auf dem Rücken des Multiplex Panda bzw. „PanGliders“ statt. Das Backpack habe ich dazu einfach mit zwei Gummiringen um die Flügel auf dem Rumpfrücken befestigt – ging super 🙂

MiniRaceWing

Beim Forumstreff 2015 tauchte ein neuartiges Konzept eines (FPV-)Nurflüglers auf. Markus und Jonathan hatten sich bei der Konstruktion des Rumpfs von Racecoptern inspirieren lassen und diesen in einer Carbon-Sandwich-Bauweise entworfen. Die Flügelhälften, klassisch aus laminiertem EPP hergestellt, besaßen Carbon-Rundstäbe als Holme, welche an der unteren Platte des Rumpfs in eine Halterung geklemmt wurden und zwar in der Art, dass sie bei zu starkem Feindkontakt ausklinken können, bevor sie Schäden nehmen. Dieser Flieger war quasi unzerstörbar! Der perfekte Nuri zum Rumturnen in Bodennähe 🙂

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Frühjahrserwachen

Gestern war es soweit, nach 2-jähriger Pause durfte mein MR2 mal wieder raus – zum MR2-Treffen nach Haltern am See.
Wow, ich liebe dieses Auto, das merke ich immer besonders, wenn ich längere Zeit nicht damit gefahren bin…

In Haltern angekommen, hatte ich gleich eine Horde Jungs um den Wagen stehen, denen der Sound imponiert hatte und die ganz unbedingt das Orchester sehen wollten 😀

Beim Öffnen der Haube dann ein Schreck, AmselDrosselklappe Nummer 4 hatte sich des Deckels auf ihrem Luftfilter entledigt, hier ein Archivbild, einige Tage zuvor aufgenommen:

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Die verchromte Kappe am Ende fehlte :O

Um die Gefahr eingesaugter Kieselsteine und Kleintiere abzustellen und heute noch zum Youngtimer-Treffen in Herten fahren zu können, habe heute morgen schnell einen Sicherheitsdeckel angebracht:

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Für alle, die sich mal in der gleichen Situation befinden sollten, Pastasauce vom dm in der Flasche, passt perfekt und hält mit etwas 5-Minuten-Epoxy ganz hervorragend 😉

Es hat sich aber mal wieder gezeigt, dass das Autochen noch etwas Aufmerksamkeit braucht. Hier und da kommt wieder etwas Rost durch, was mich immer sehr beunruhigt.
Und an den Motor muss ich ran. Die Gasannahme fällt zu heftig aus, weil der Hebelarm des Gaszugs zu klein ist und gleichzeitig eine minimale und vom Steuergerät noch nicht registrierte Öffnung der Drosselklappen zu starkem Abmagern führt….

Original vs. Fälschung

Mein Multiplex Panda Sport hat neue Flügel bekommen und damit sichtbar an Spannweite gewonnen 🙂

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Den Panda Sport gab es vor einer Weile in der RR-Version für ca. 50€ im Abverkauf – angesichts dessen, was er bietet, ein absolutes Schnäppchen!
Ich kann ohne Querruder leider nicht besonders gut fliegen, weshalb diese als erste Maßnahme nachgerüstet wurden. Damit machte der Kleine richtig viel Spaß und sogar am Hang eine gute Figur.

Der Grund für den Abverkauf war vermutlich die spätere Neuerscheinung des FunGliders, welcher sich vom Panda Sport durch mehr Spannweite, Querruder ab Werk, einen stärkeren Motor und ein anderes Design unterscheidet. Der Rumpf allerdings, einschließlich der Leitwerke, wurde vom Panda 1:1 übernommen.
Da war es nur logisch, sich nun einen Satz Ersatz-Tragflächen vom FunGlider zu besorgen – und damit das Design stimmt, einen Dekorsatz vom Panda Sport 🙂

Neue Bodenstation (6)

Ich schulde euch zwar noch die letzten Fotos der fertigen Station – nachfolgend gibt es aber schon mal den ersten Beweis für die Funktionsfähigkeit.
Statt der Richtantenne durfte heute eine Actioncam Platz nehmen und einen der ersten Flüge meiner FunCub aufnehmen, die nach einem halben Jahr Hangar-Pause nun mit einem neuen Rumpf wieder in die Luft gehen kann.

In der FunCub werkelte dabei als Telemetrie-Sensor ein DIY-FrSky-GPS von Samuel, welches an ein preiswertes Mini-GPS-Modul (U-Blox MAX-7) angeschlossen ist.

Vialle LPi Diagnose (3)

Neulich Nacht fiel es mir wie Schuppen von den Augen: das Problem mit der Kommunikation zwischen PC und LPE liegt am Bluetooth-Adapter bzw. dessen Ausgangspegel von nur 3,3V. Damit kommt der USB-UART-Wandler zwar klar, ein durchschnittlicher Microcontroller wie er in dem Steuergerät verbaut ist, braucht aber meist 0,7…0,8* Vcc, also gut 3,5V, um „High“ zu erkennen. Das konnte ja nicht funktionieren.

Die Sache ist etwas peinlich, weil ich vor nicht mal einem Jahr in die gleiche Falle getappt bin, als ich das GPS-Modul meines FY 31-AP Autopiloten im Teksumo an einen 5V Arduino koppeln wollte, um damit die GPS-Daten in die Fernsteuer-Telemetrie zu füttern. Ups!
Nun ja, die Lösung wird hier funktionieren wie damals auch, 2 NPN-Transistoren und 2-3 Widerstände aus der Bastelkiste ergeben einen prima Pegelwandler….

Davon ab: Reverse-Engineering macht Spaß 🙂
Ich habe die Basis des Protokolls jetzt einigermaßen verstanden, unklar sind mir noch die Inhalte der einzelnen Datenbytes.

Ein Daten Frame ist folgendermaßen aufgebaut:

Frame: 00 nn dd dd dd dd cc

Das Frame beginnt immer mit 00, das zweite Byte erhält die Anzahl der noch folgenden Bytes einschließlich des letzten Bytes, welches eine Checksumme enthält. Diese wird recht einfach berechnet: cc = 0xFF – Summe aller vorherigen Bytes des Frames. Da dieses Byte nicht negativ werden kann, läuft es bei Erreichen von 0 über und beginnt wieder bei 0xFF bzw. dezimal 255.

Ein Beispiel:
PC:   00 05 01 B6 06 02 3B -> Aufforderung etwas zu tun
LPE: 00 02 F0 0D -> vermutlich ein Acknowledge, da es regelmäßig die erste Antwort ist
LPE: 00 06 01 B6 06 21 30 EB ->die eigentliche Antwort auf die angefragte Aufgabe

das Timing scheint nicht besonders relevant zu sein, denn ich bekomme auch plausibel erscheinende Antworten, wenn ich die Botschaften, die eigentlich das LDT sendet, per Hand über ein Terminalprogramm absetze.

Was ich bislang aber noch nicht weiß, ist was die einzelnen Datenbytes bedeuten. Um das herauszufinden, werde ich ein Software-in-the-loop-Scenario aufsetzen, bei dem ich manuell die Anfragen des LDT beantworte, basierend auf den bislang gewonnen Erkenntnissen.
Wäre doch gelacht, wenn sich damit nicht einiges identifizieren lassen könnte 🙂

Vialle LPi Diagnose (2)

Immerhin: ich habe Kontakt. Leider nicht per Bluetooth. Erster Verdacht: es müsste vielleicht der Time-Out hochgesetzt werden, weil sich die BT-Verbindung zwischen USB-Dongle am PC und dem HC-05 an der LPE erst bei Öffnung des COM-Ports aufbaut und die Diagnose-Software hierauf nicht lange genaug wartet.
Ich werde mal einen Versuch mit einer fest eingerichteten Funkbrücke zwischen einem HC-05 und einem HC-06 starten. Das müsste eigentlich klappen, denn mit dem FTDI-USB-UART-Adapter direkt an der LPE-7 geht es ja nun 🙂

vialle